Planspiel Börse

 

Wettbewerbsrunde 2020

Wie in den letzten Jahren nahmen Schülerteams des Helmholtz-Gymnasiums, betreut durch Ralf Drewes, am Planspiel Börse des Sparkassenverbandes teils. Fiktive 50.000 € müssen in einem fast dreimonatigen Zeitraum an der Börse unter Echtbedingungen angelegt werden. Von den sieben Teams des HHG kamen zwei Gruppen aus der 12 Jahrgangsstufe auf die vorderen Plätze und konnten echte Geldgewinne erzielen.

boerse2021

Mit einem fiktiven Gewinn von genau 7.000 € nach 10 Wochen schaffte es das Team „Stock Bulls“ 2020 mit Timon Widmann und Jemonja Hofmann auf den vierten Platz im Einflussbereich der Sparkasse Südwest-Pfalz.
Eine wichtige Lektion war hierbei laut den Teammitgliedern, dass die Aktien, die zum Zeitpunkt des Kaufs an ihrem absoluten Maximum waren, auch in den folgenden 10 Wochen beträchtlich gestiegen sind. Spitzenreiter waren hierbei Tesla und Google. Wer hätte Anfang des Jahres 2020 gedachte, wo Tesla bei einem Kurswert von etwa 100 € pro Aktie lag, dass sie Ende des Jahres bei rund 600 € pro Aktie stand. Auch mit Google konnten die jungen
Börsianer einen satten fiktiven Gewinn erzielen. Tipp für die zukünftigen Teilnehmer am Spiel: Tätigt nicht zu viele Transaktionen, denn jede einzelne kostet eine kleine Gebühr und man bereut oftmals nach einer Weile das
Umschichten der Anlagewerte.

Auch das Team „LaNoLuTi“ zeigte sich nach spannenden Wochen mit ihrer abschließenden Platzierung zufrieden. Lara Bildersheim, Nora Konrad, Tim Hülshoff und Lukas Klaproth schafften es in der „Kategorie Nachhaltigkeit“, den dritten Platz zu belegen. „Das genaue Verfolgen der wirtschaftlichen und politischen Lagen war der Schlüssel zum Erfolg“, so Tim Hülshoff. Durch stetigen Kontakt konnten wichtige Entscheidungen schnell getroffen werden, wodurch ein Profit von 3.150 € erwirtschaftet werden konnte. Das Team setzte dabei auf eine große Streuung der Aktien, um den - aufgrund der Corona-Pandemie gebeutelten Markt - effektiv zu nutzen. Durch Tesla - als risikoreiche, aber profitable Aktie - konnten andere Aktien wie BASF oder Apple weitestgehend spekulativ genutzt werden.

Für die Realität, das heißt mit eigenem Geld, rieten jedoch alle Mitglieder (trotz des Nervenkitzels) zu sicheren und stabilen Aktien bzw. Fonds, um einen großen Verlust zu
vermeiden.

Timon Widmann

Wettbewerbsrunde 2019

Weltweit  28000 Teams haben 2019 am Wettbewerb Planspiel Börse des Sparkassenverbandes  teilgenommen, davon 28 im Einflussbereich der Sparkasse Südwestpfalz.
Ziel des Wettbewerbs ist es, dass Jugendliche lernen, wie man im börslichen Umfeld Investitionen tätigen kann. Lehrreich war für die Schüler insbesondere, dass häufiges An- und Verkaufen den Gewinn durch Gebühren deutlich schmälern kann.

Unter den zehn Teams des HHG haben zwei  Gruppen von Zehntklässern einen Preis in der der Wettebewerbssparte  Nachhaltiges Wirtschaften erringen können. Der erste Preis war mit  200 € dotiert, der dritte Preis noch mit 150 €. Die Preise wurden überreicht von Markus Heim, Vertreter der Sparkasse. Betreut wurden die Schüler wie jedes Jahr von Herrn Drewes. Einig waren sich die Jugendlichen darin, dass die Teilnahme neben dem Lerneffekt auch jede Mange Spaß gemacht hat.

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Wettbewerbsrunde 2015/16

Zwei Gruppen des Helmholtz-Gymnasiums waren beim Planspiel Börse 2015 besonders erfolgreich und wurden am 2. Februar in der Schülerbibliothek geehrt.

Das Planspiel Börse ist ein zehnwöchiger Wettbewerb auf freiwilliger Basis, wobei Schülergruppen 10 Wochen lang ihr mit 50 000 Euro ausgestattetes Aktiendepot füllen und mit reellen Aktienkursen spekulieren können. Das Ziel dabei ist logischerweise ein möglichst hoher Gewinn. Insgesamt 75 Spielgruppen aus elf Schulen nahmen am 33. Planspiel Börse teil.

Die Gruppe „Dax-Bau“ aus der elften Jahrgangsstufe landete mit einem fiktiven Gewinn von 5674,72 Euro auf dem dritten Platz im Geschäftsbereich der Sparkasse Südwestpfalz.

Beim Anlegen gingen die Nachwuchs Börsianer strategisch vor. „Wir haben bewusst auf viele unterschiedliche aber stabile Aktien gesetzt, um das Risiko des Verlustes zu minimieren“, erklärte Robin Klingler. Da es sich allerdings um fiktives Kapital handelte wagte man mit Aktientiteln wie HeidelbergCement auch etwas Risiko, was laut Jan Fernau den Reiz am Börsenhandel ausmache und ein Grund sei nächstes Jahr auf jeden Fall erneut mit dabei zu sein. Als Preisgeld bekamen die sieben Elftklässler, Florian Bischoff, Jan Fernau, Moritz Gölzer, Robin Klingler, Paul Schmitt, Kai Stegner und David Urbany 250 Euro, die von Markus Heim, Leiter der Filialdirektion Zweibrücken freudig überreicht wurden.

150 Euro Preisgeld erhielten Phillipp Hausner, Nico Hunsicker und Tim Lugenbiehl aus der 10d, die als Gruppe „InPhiNiTi“, den fünften Platz belegten. Schulintern belegte diese Gruppe den zweiten Rang.

Betreut wurden die Jugendlichen wie jedes Jahr von Lehrer Ralf Drewes, der sich sichtlich zufrieden zeigte, aber auch auf die reale Verlustgefahr an der Börse aufmerksam machen möchte.

Jan Fernau (11. Jahrgangsstufe)