Helmholtz - Gymnasium Zweibrücken

Vorbereitender Besuch des Helmholtz-Gymnasiums Zweibrücken bei der 1st Experimental Junior High School of Maroussi/Athen

Brücken zwischen MINT und Kultur: Ein vielversprechender Erasmus+-Auftakt in Athen

Vom 04. bis 06. Mai 2026 besuchten wir, Schulleiterin Kerstin Kiehm sowie Jochen Weidig, ebenfalls Mitglied des Schulleitungsteams, als Mitgliedsschule des Erasmus+-Konsortiums der ADD eine Partnerschule in Athen, um uns kennenzulernen und Möglichkeiten für ein gemeinsames Projekt im MINT-Bereich auszuloten. Gleich zu Beginn wurden wir von der engagierten Erasmus+-Koordinatorin Katherina Roumpi herzlich empfangen. Ein kurzer Austausch mit dem dortigen Schulleitungsteam, die Vorstellung des Schulprofils sowie eine Führung durch das Gebäude gaben uns einen umfassenden ersten Einblick. Bei der Begehung der Räumlichkeiten wurde zugleich sichtbar, dass Investitionen in den Schulbau wünschenswert wären – eine Beobachtung, die unsere eigenen Ansprüche an räumliche Ausstattung in den europäischen Kontext rückte und relativierte.

Besonders prägend waren die Unterrichtseinblicke im Mathematikunterricht einer 5. Klasse: Die Schülerinnen und Schüler begegneten uns neugierig und offen, und ihre sehr guten Englischkenntnisse ermöglichten eine lebendige, direkte Kommunikation – so gehörte der Austausch mit den Lernenden zu den Höhepunkten des Besuchs. In konstruktiven Gesprächen mit Katherina Roumpi bei Kaffee und griechischem Kuchen wurden vielfältige MINT-Projektideen diskutiert – von angewandter Mathematik, über Nachhaltigkeitsprojekte bis hin zu bautechnischen Aspekten. 

Zugleich erkundeten wir mögliche außerschulische Lernorte. Die Akropolis beeindruckte als kultureller Bezugspunkt, der sich hervorragend eignet, MINT-Inhalte fächerverbindend mit Aspekten antiker Architektur, Geometrie und Bautechnik zu verknüpfen. 

Organisatorisch wurden Rahmenbedingungen und nächste Schritte skizziert: eine kurze Projektbeschreibung mit Zielen und erwarteten Kompetenzen, eine grobe Zeitplanung mit Meilensteinen und Kommunikationswege. 

Insgesamt blicken wir sehr zuversichtlich auf das kommende Schuljahr: Die wertschätzende Willkommenskultur, die inspirierenden Unterrichtseinblicke und der fachliche Dialog haben ein tragfähiges Fundament gelegt, auf dem ein gegenseitiger Austausch mit einem gemeinsamen MINT-Projekt entstehen kann. Wir sind dankbar für die Möglichkeiten der durch das Erasmus+-Programm der EU geförderten Mobilitäten: dem interessanten Vorbereitungsbesuch und den perspektivisch gewiss spannenden Projekten mit den griechischen und deutschen Schülerinnen und Schülern im kommenden Schuljahr in Zweibrücken und Athen. Wir freuen uns darauf!

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