Französisch am HG

Französisch kann am Helmholtz-Gymnasium als zweite Fremdsprache oder als dritte, freiwillige Fremdsprache gewählt werden. Als zweite Fremdsprache beginnt Französisch in der 6.Klasse und ist bis in die 10.Klasse verpflichtend.Wir Französischlehrer freuen uns, dass wir jetzt mit jüngeren Schülern  den Sprachvermittlung beginnen können. In der Oberstufe kann Französisch als Grund- oder Leistungskurs weitergeführt werden.

Französisch wird bei uns als aktive und lebendige Sprache unterrichtet. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erwerb von Kompetenzen, die es den Schülern ermöglichen, sich sowohl tiefer in die französische Literatur einzuarbeiten als auch einen aktiven Kontakt mit unserem Partnerland  Frankreich oder anderen französischsprachigen Länder zu pflegen. Die vier Grundfähigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben werden gleichberechtigt eingeübt und trainiert. Als Ergänzung dazu bietet unsere Schule seit mehr als 20 Jahren einen Schüleraustausch mit der französischsprachigen Schweiz (Estavayer-le-Lac) oder seit einigen Jahren sehr beliebte Einzelaustauschmaßnahmen mit dem Burgund oder dem Elsaß an (ab der 8. Klasse möglich).

Unser neues Lehrwerk „Découvertes série jaune“ (Klett) unterstützt unsere Vorstellung von einem abwechslungsreichen und aktiven Unterricht. Bereits nach kürzester Zeit sind die Schüler in der Lage sich vorzustellen, zu sagen wie es ihnen geht, wo sie wohnen und was ihre Vorlieben und Hobbys sind. Fetzige Raps, fröhliche Lieder, abwechslungsreiche Spiele und viele Differenzierungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass auch der Spaß neben der konzentrierten Arbeit nicht zu kurz kommt.

In der Konsequenz der Kompetenzorientierung im Unterricht wird ab dem kommenden Schuljahr auch die Umsetzung der Bildungsstandards ab MSS11 bis hin zum Abitur (erstmals 2016/17) dieser Entwicklung angepasst. So finden neben textanalytischen Aufgaben auch Aufgaben zum Lese-, Hör-/Sehverstehen oder zur Sprachmittlung ihren Platz in den Abituraufgaben. Sehr schön für unsere Schüler ist, dass sie ein zweisprachiges Wörterbuch, auch in Kursarbeiten, benutzen dürfen.


Warum Französisch lernen?

  • Französisch ist eine der wichtigsten Weltsprachen (in 56 Ländern weltweit wird Französisch gesprochen), z.B. in Belgien, Luxemburg, der Schweiz, in Kanada, in 22 Staaten Afrikas, in Asien, in der Karibik…
  • Es eröffnet also private und berufliche Beziehungen zu Menschen in vielen Ländern.
  • Frankreich und Deutschland sind die wichtigsten Partner in Europa, sie sind die Grundpfeiler der Vereinigten Staaten von Europa, die Ihre Kinder erleben werden. Französisch ist eine der wichtigsten Sprachen in den europäischen Institutionen.
  • Frankreich ist unser wichtigster Handelspartner: Französischkenntnisse bedeuten eine verbesserte Qualifikation in einem geeinten Europa, die Chancen zu einer höherwertigen Berufsausübung werden vergrößert. Gute Chancen auf dem Stellenmarkt! 
  • In vielen Branchen werden Kenntnisse in mehr als einer modernen Fremdsprache vorausgesetzt. Gute Französischkenntnisse sind unter Berufsanfängern noch relativ selten. Hier liegt eine Chance!
  • Vielleicht wird Ihr Kind eines Tages in Luxemburg oder der Schweiz einen lukrativen Job ausüben! Dann sind Französischkenntnisse sehr wichtig.
  • Französisch ist eine romanische Sprache. Es erleichtert den Zugang zu anderen romanischen Sprachen (auch Latein), z.B. Italienisch und Spanisch, und das Erlernen anderer Fremdsprachen.
  • Das Französische ist im Deutschen zuhause. Viele Wörter kennt das Kind schon: das Baguette, das Café, das Croissant, Satin oder das Bonbon und viele andere.
  • Frankreich ist ein wichtiges Urlaubsland: Im Urlaub können also die ersten erworbenen Sprachkenntnisse bereits angewendet werden, ebenso wenn man über unsere Grenze fährt. Ein Erfolgserlebnis nach wenigen Unterrichtsstunden!
  • Die Grammatik ist in sich logisch. Die Sprache ist systematisch aufgebaut, das Regelwerk erfordert zwar ein bisschen Disziplin, aber dann ist es einfach anzuwenden.
  • Das Lernen kann abwechslungsreich gestaltet werden! Es gibt eine Menge Arbeitsmaterial und Trainer, CDs, später kommen Filme und Zeitschriften dazu.
  • Französisch bietet Lebenserfahrung und Übungsmöglichkeiten durch Austausche und Besuche über die Grenze. Die praktische Anwendung der Sprache bringt in der Regel enorme Fortschritte – und wenn man Glück hat, auch eine Freundschaft fürs Leben. Wir haben seit 21  Jahren einen sehr guten Austausch mit der Schweiz (Estavayer-Le –Lac) und Individualaustausche mit dem Burgund und dem Elsass. Ausflüge gehen über die Grenze.
  • Als Plus bietet das Helmholtz-Gymnasium das DELF-Programm an, ein Zertifikationsprogramm für die französische Sprache. Die Prüfungen sind international anerkannt.
  • Wer im Leistungskurs Französisch in der Abiturprüfung mindestens 5 P. hat, kann an allen französischen Hochschulen ohne Sprachprüfung studieren.      

Das France Mobil zu Besuch am HHG

Am 26.02.2014 wurde es spannend für die Schülerinnen und Schüler des HHG... Mathilde Caillol, eine junge Französin, die für ein Jahr als Lektorin beim Institut français in Mainz arbeitete, besuchte uns mit ihrem weißen Renault Kangoo, in dem sie einige Überraschungen bereithielt: Das France Mobil war für zwei Tage in Zweibrücken zu Gast! Dabei handelt es sich um ein Projekt, welches bereits 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen wurde. Junge Franzosen, die als Referenten in ganz Deutschland unterwegs sind, haben den Auftrag, deutschen Kindern und Jugendlichen zu zeigen, wie spannend Frankreich sein kann.

So auch Mathilde Caillol, die den Schülern mit Hilfe von zahlreichen Spielen, Musik, Bildern, Jugendzeitschriften und Videoclips die französische Sprache näherbrachte – ohne dabei ein einziges Wort Deutsch zu sprechen!   Die Fünftklässler hatten sehr viel Spaß an dieser anderen Art von Unterricht. Viele von ihnen kamen zum ersten Mal mit der Fremdsprache in Berührung und auch die Begegnung mit einer „waschechten“ Französin war für die meisten eine neue und spannende Erfahrung. Ein Ziel dieser „Schnupperstunde“ bestand auch darin, die Schüler bei der Wahl der 2. Fremdsprache zu unterstützen. 

Einen Tag später konnten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen von dem Kontakt mit der Muttersprachlerin profitieren. Auch für sie hatte die junge Französin viele interessante und motivierende Aktivitäten vorbereitet. Die anfängliche Scheu legte sich schnell und durch die lockere Atmosphäre zeigten die Schüler große Bereitschaft zur Mitarbeit. Nicht wenige waren am Ende erstaunt: „Wir haben tatsächlich viel mehr verstanden, als wir anfangs gedacht hätten!“

Mathilde Caillols Besuch hat sich gelohnt und das France Mobil hat die Arbeit im Französischunterricht in vielerlei Hinsicht bereichert!
Auch in diesem Schuljahr haben wir Glück und dürfen bald wieder eine junge Referentin mit ihrem weißen Renault Kangoo begrüßen. Am 5.März 2015 ist es so weit – wir freuen uns darauf!

(A. Fauß)

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Le cinéma français: Monsieur Claude und seine Töchter

Kinobesuch der Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 im Fach Französisch       

Seit Juli läuft die französische Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“ (Originaltitel „Qu’est-ce qu’on a fait au Bon Dieu?“) in den deutschen Kinos. Mit über 10 Millionen Zuschauern gehört sie in Frankreich zu den zehn meist gesehenen französischen Filmen aller Zeiten!

Die Arbeit mit Filmen und Filmausschnitten leistet im Französischunterricht einen wichtigen Beitrag zum Trainieren des Hör-Seh-Verstehens. Darüber hinaus werden auf diese Weise landeskundliche Inhalte vermittelt und so die interkulturelle Kompetenz gestärkt.

Am Mittwoch, dem 05.11.2014, sollten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12 die Gelegenheit bekommen, die erfolgreiche Komödie im Kino anzuschauen. Gemeinsam mit ihren FranzösischlehrerInnen machten sie sich nach der 2. Stunde auf den Weg zum Kino in Zweibrücken, wo der Film auf Französisch mit deutschen Untertiteln gezeigt wurde.
Der Film kam sowohl bei Schülern und Lehrern gut an. Er bat eine gute Möglichkeit, den Schülern die französische Sprache auch außerhalb des Unterrichts näherzubringen. Vor allem aber strapazierte er unsere Lachmuskeln!!

Am Ende waren sich alle einig: Es war ein gelungener Vormittag!

(A. Fauß)


« L’équipe française » en 2014/2015

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Die Fachschaft Französisch:
Frau Fauß, Frau Lauer, Herr Elert, Frau Schilling, Frau Griesemer


Vorlesewettbewerb 2014

Am Dienstag, den 04. November 2014 fand der schulinterne Lesewettbewerb Französisch statt.

Sieben Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 7 und 8, die bereits Sieger in ihren Klassen waren, nahmen hieran teil. Sie mussten neben einem selbst ausgesuchten Text in der zweiten Runde einen unbekannten Text nach kurzer Vorbereitungszeit vorlesen. Der Jury fiel es hierbei nicht leicht, einen Sieger zu ermitteln, denn alle machten ihre Sache sehr gut.

Letztendlich überzeugte Theresa Hauß (8d) mit einem (fast) fehlerlosen Vortrag die Jury: Sie wurde Siegerin des Vorlesewettbewerbs und wird unsere Schule im neuen Jahr im Landesentscheid vertreten. Darüber hinaus wird Laura Conrad (7d) die Schule in der Kategorie „Muttersprachler“ vertreten.

„Chapeau!“ an alle Teilnehmer für ihre super Leistung!

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Französisch lernen mal anders: Schüleraustausch mit Estavayer-le-lac

Im Jahr 2012 feierte das Helmholtz-Gymnasium ein Jubiläum: Seit nunmehr 20 Jahren besteht der jährlich stattfindende Schüleraustausch mit dem Collège de la Broye in Estavayer-le Lac in der Suisse romande.
Estavayer liegt am Lac de Neuchâtel (Neuenburger See) in nicht allzu weiter Entfernung von Lausanne, Genf und Bern.

In jedem Schuljahr findet, in der Regel in den Monaten März und Mai, ein einwöchiger Austausch mit entsprechendem Gegenbesuch statt. Dabei wird jedem Teilnehmer vorab ein Austauschpartner zugeteilt, in dessen Familie er oder sie für eine Woche wohnen wird. Die Gasteltern kümmern sich während dieser Zeit um Unterbringung und Verpflegung.

In der Zeit des Aufenthalts steht an ein oder zwei Vormittagen der Besuch des Unterrichts der Gastschüler auf dem Programm. Auf diese Weise erhalten die Schüler einen Eindruck von Partnerschule  und Unterricht und können den Schulalltag des Austauschpartners miterleben.
Darüber hinaus gestalten die Französischlehrer jedes Jahr ein abwechslungsreiches Programm. So stehen zum Beispiel gemeinsame Ausflüge in die nähere Umgebung, aber auch in größere Städte wie etwa nach Trier, Mainz oder Heidelberg auf dem Programm. Natürlich dürfen auch sportliche Aktivitäten nicht fehlen – Bowling oder Schlittschuhlaufen bringen eine Menge Spaß!
Ein besonderer Programmpunkt ist der am vorletzten Abend stattfindende Souper Canadien, ein Abendessen mit Schülern, Eltern und Lehrern in der Cafeteria unserer Schule, welches von allen gemeinsam gestaltet wird.

Ein solcher Austausch hat viele Vorteile:
Zum einen bietet er eine ausgezeichnete Möglichkeit, die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern, zum anderen ermöglicht er Einblicke in eine andere Kultur. Er stellt somit einen wichtigen Beitrag zum interkulturellen Lernen dar.
Darüber hinaus kann eine solche Begegnung in hohem Maße zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und zur Stärkung des Selbstbewusstseins beitragen: Sich auf etwas Neues einzulassen und sich an fremde Gegebenheiten anzupassen – dazu noch in einer fremden Sprache – ist sicherlich nicht immer einfach und erfordert eine große Portion Mut – umso schöner ist es, wenn man anschließend mit vielen positiven Erfahrungen belohnt wird!

Eine Teilnahme lohnt sich also in jedem Fall!

Noch ein Pluspunkt: Nicht selten bleiben die Kontakte zwischen den Austauschpartnern auch über Jahre nach dem Austausch bestehen! So entstandene Freundschaften werden aufrechterhalten und gepflegt: Einige unserer Schülerinnen und Schüler treffen sich auch heute noch in den Ferien mit ihren ehemaligen „corres“. J

(A. Fauß)  

Erlebnisbericht Austausch 2013